Das Kranzhorn über dem Inntal

Am Kranzhorn. Inntal und Pendling. Zillertaler Alpen.

Kranzhorn – klingt „mächtig“. Ein 4000er in der Schweiz vielleicht? Nope. Das Kranzhorn liegt im östlichen Inntal direkt neben dem Heuberg, vor dem Spitzstein und gegenüber des Hohen Asten bzw. des Wendelsteins.

Der Blick auf die Webcam Süd der Hochries um 12 Uhr sagt eindeutig: „Arbeit für den Nachmittag ruhen lassen und raus“. Den Gipfel erreicht man gut und relativ schnell (keine 500 Höhenmeter) vom Kranzhornparkplatz (Alm 4) am Erlerberg. Nicht in jedem Navi gelistet. Mit ein wenig Fingerspitzengefühl und Orientierungssinn nimmt man nach dem Grenzübergang bei Sachrang die kleine Bergstrasse nach rechts. Und während der Woche sind die engen Pisten meist SUV-frei.

Die Almlandschaft der Erlerbergs beherbergt einen eigenen Mikrokosmos. Harmonisch fügen sich Almen, Orte und Gasthöfe in die steile Weidelandschaft. Teilweise mit grandiosen Ausblicken Richtung Kaisergebirge, Inntal und Kufstein.

Der Anstieg führt anfangs etwas unspektakulär auf Forststraßen durch den Wald. Ich nehme die Variante über die Bubenaualm über Wiesen und Weidehänge mit teilweise grandioser Fernsicht nach Süden. Die letzten 30 Meter bis zum Gipfel sind mit Seilen gesichert. Ab dann. Vorhang auf. Ein wirklich einzigartiges kontrast- und farbenreiches Schauspiel. Tief unten der türkisblaugrüne Inn, rechts Zahmer und Wilder Kaiser, vorne der Pendling, dahinter die verschneiten Zillertaler und Stubaier Alpen.

Das Kranzhorn hat übrigens zwei Gipfelkreuze. Aus Holz (Tirol) und Metall (Bayern). Auch über den Namen lässt sich vortrefflich spekulieren. Vermutlich kommt er vom tirolischen „Khrants“ – Wacholder? Genaues weiß man nicht.

Noch ein Wort zum „Zanfleuronpass“ in der Schweiz, der gerade wieder durch die Medien geistert. Nach 2.000 Jahren liegt der von den Römern gebaute Pass wieder frei. Klimawandel? Was war dann „eigentlich“, als er gebaut wurde? Der >>> SPIEGEL jammert bereits im Sommer über Kunststoffplanen, die die „Schmelze aufhalten“ sollen. Jedes Gletscherskigebiet tut das. Nicht aus Gründen des Naturschutzes, es ist Tourismus und es geht (meistens) um die Erhaltung und Sicherung der Ski- und Snowboardzufahrten von den Abfahrtspisten zu den Bergbahnen. Oder man schließt mit dem unter Planen gebunkerten Schnee gefährliche Spalten – für die Pistenfahrer.

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