Geigelstein in den Chiemgauer Alpen – Tour ab Rettenschöss
Juli 2024: DER Hitzemonat seit 123.000 Jahren. 🤣 Focus? BILD? Leute, raus aus den Büros, wo das Wetter nicht nur aus Buchstaben, Zahlen und zweifelhaften Agenturmeldungen besteht.
Ich nutze ein dreistündiges Zeitfenster zwischen Regen und Regen und stehle mich aus dem Studio. Vorsorglich mit langer Hose im Zusatzgepäck. Der Geigelstein ist mit 1.808 Metern der zweithöchste Gipfel der Chiemgauer Alpen. Er lässt sich über Sachrang, Schleching, Walchsee oder Rettenschöss-Feichtenau erreichen.
Die Wolkendecke öffnet sich an diesem Abend. Kein Tag für Katalogfotos, aber für frische Luft um die zehn Grad und eine Sichtweite von etwa 15 bis 25 Kilometern. Hochgern, Gscheuer Wand, Pendling, Spitzstein und Hochries zeichnen sich zwischen den Wolken ab.
Bildergalerie Geigelstein
Tourbeschreibung ab Rettenschöss-Feistenau
Der Ausgangspunkt liegt bei Feistenau oberhalb von Rettenschöss. Von dort führt der Fahrweg zunächst zur Wandberghütte. Kurz unterhalb der Hütte zweigt der beschilderte Wanderweg zur Priener Hütte und weiter zum Geigelstein ab. Die Strecke verläuft über Almwege und durch Wald; im oberen Bereich wird sie alpiner und führt durch Latschenfelder.
An der Priener Hütte vorbei geht es zum Sattel zwischen Wandspitz und Geigelstein. Danach folgt die von mir gern „Latschengasse“ genannte Passage zum Gipfelkreuz. Der letzte Abschnitt ist stellenweise schmal und verlangt Trittsicherheit. Plane ausreichend Zeit, feste Schuhe und eine wetterfeste Ausrüstung ein; Wegzustand, Zufahrt und Parkregelung können sich ändern.
Die Priener Hütte beim Österreichischen Alpenverein nennt den Geigelstein als Gipfelziel ab der Hütte. Eine regionale Übersicht zum Berg findest Du außerdem bei Chiemsee-Alpenland Tourismus.
Aussicht und Licht am Geigelstein
Der Geigelstein wird nicht ohne Grund als Blumenberg der Alpen bezeichnet. Vom Gipfel reicht der Blick weit über die Chiemgauer Alpen und den Kaiserwinkel. Bei wechselnder Bewölkung entstehen besonders spannende Bildsituationen: Lichtkegel wandern über die Hänge, während die entfernten Gipfel kurz aus dem Dunst treten.
Für Landschaftsfotografie lohnt sich ein ruhiger Blick auf die Staffelung aus Latschen, Almflächen und den großen Gebirgszügen. Das diffuse Abendlicht dieses Aufstiegs war kein Werbemotiv – gerade deshalb wirkt die Serie für mich glaubwürdig.
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Häufige Fragen zum Geigelstein
Wo startet die Tour ab Rettenschöss?
Die beschriebene Variante beginnt bei Feistenau oberhalb von Rettenschöss. Vor dem Start solltest Du die aktuelle Zufahrt und Parkregelung prüfen.
Wie führt der Weg zum Gipfel?
Der Weg führt über die Wandberghütte und die Priener Hütte zum Sattel zwischen Wandspitz und Geigelstein. Anschließend geht es durch Latschenfelder zum Gipfelkreuz.
Welche Aussicht bietet der Geigelstein?
Bei guter Sicht öffnet sich ein weiter Blick über die Chiemgauer Alpen und den Kaiserwinkel. Im persönlichen Bericht werden unter anderem Hochgern, Gscheuer Wand, Pendling, Spitzstein und Hochries sichtbar.
Welche Ausrüstung ist sinnvoll?
Feste Schuhe, wetterfeste Kleidung, ausreichend Zeit und ein aktueller Wetter- und Wegcheck gehören zur Grundausstattung. Der obere Abschnitt ist schmal und verlangt Trittsicherheit.


Volker Lesch - Alpenland Fotografie
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Volker Lesch - Alpenland Fotografie

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