Winter in Nonn über Bad Reichenhall

Geschichten mit viel Schnee und Eis sind selten geworden. In diesem Jahr war es, als wolle die Natur alles nachholen, was sie in den letzten Jahren versäumt hat. Es war der 18. Dezember 2018, als – fast surreal – Bienen und Schmetterlinge im Garten um die Schneerosen kreisten und wir auf der Terrasse frühstücken konnten. Keiner wollte so recht an einen „richtigen“ Winter glauben.

Den ersten Vorgeschmack gab es dann in der Silvesternacht, als mir auf dem Weg nach Inzell die ersten Fahrzeuge in der Weißbachschlucht auf schneebedeckter Straße entgegentanzten. Die >>> Perchten am 6. Januar hatten bereits mit schwerem Naßschnee zu kämpfen und kamen ziemlich erschöpft hier an.

Richtig feierlich wurde es dann um den zehnten, als erst unsere eine und kurz danach die zweite Schneefräse ihren Dienst quittierte. Also hieß es, die papperte Masse händisch vom Parkplatz schaufeln. Kaum zu erwähnen, dass gleichzeitig Festnetztelefon samt Internet ausfielen und wir nach und nach begannen, wieder „analog“ zu leben. Mit Kachelofen, Büchern, viel Kommunikation und Speisen aus der Vorratskammer. Schön war das.

Beeindruckende Stille am Tag und in der Nacht, der Weg zum Berg war zwar befahrbar, hat aber die meisten doch eher abgeschreckt. Am Freitag gab es eine Staublawine am Hintersee, die den Wörndlhof nur knapp verfehlte, die Katastrophenmeldungen aus dem Salzburger Land und aus dem Oberland rauschten ebenfalls weitgehend an uns vorbei.

Apropos Katastrophe. Es war einfach nur Winter. Nichts weiter. Mit allem, was dazugehört.

Sankt Pankraz bei Bad Reichenhall

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