Hintersee und Hochkalter im Herbst

Der Hintersee bei Ramsau im Berchtesgadener Land

Der Hintersee bei Ramsau im Berchtesgadener Land zählt zweifellos zu den beliebtesten Fotomotiven in ganz Süddeutschland. Wer ganz früh dran ist, kommt in den Genuß einer einzigartigen Berglandschaft mit zartem Morgennebel. Nicht nur im Herbst spiegeln sich die Gipfel der Reiteralp, des Watzmanns, des Hohen Göll und des Hochkalters im glasklaren, türkisfarbenen Wasser.

Dabei velief die Entstehungsgeschichte des Gewässers durchaus dramatisch. Ein Bergsturz vom Hochkalter sorgte vor 3.500 Jahren für den Verschluß des Talgrundes. Weiter vorne – Richtung Ramsau –  haben die Gesteinsbrocken mit dem Zauberwald eine märchenhaft skurrile Landschaft geschaffen. Moosbewachsene Gesteinsbrocken, ein Bach, der sich mit Stromschnellen seinen Weg gräbt, hohe Fichten, Farne.

Über den Zauberwald gibt es auf dieser Seite ein Video.

Die Magie der Landschaft hat über Jahrhzehnte schon immer Künstler aller Couleur  angezogen. Wilhelm Busch zum Beispiel. Landschaftsmaler wie Carl Rottmann oder Ferdinand Waldmüller (sic). Am Ufer entlang gibt es dazu einen Themenweg. Heute stehen dort kaum noch Staffeleien, vielmehr sind es die Stative von Fotografen aus der ganzen Welt.

Der Hintersee ist von Ramsau oder von der Schwarzbachwacht leicht mit Auto oder Bus erreichbar. Wer mag, steigt zur Blaueishütte unter dem Hochkalter auf. Der Blaueisgletscher zählt neben dem Schneeferner zu einer der letzten fünf verbliebenen in Deutschland.


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